Möhren-Couscous

Veröffentlicht: 24. Februar 2012 in Rezepte

 Dieses Rezept habe ich mir und meinem Freund heute gekocht, wir haben vorher noch nie großartig Couscous gegessen und ich muß sagen, es schmeckte einfach klasse und macht vor allem auch satt.

Fleisch habe ich keines vermisst 🙂

Wir hatten noch mehr als die Hälfte übrig, also würde ich sagen, dass die Zutaten in etwa für 4 Personen sind.

Ach ja, dazu gegessen haben wir Tofu-Steaks, das Rezept für den Link findet ihr etwas weiter unten.

Da waren wir allerdings so gespannt drauf, dass wir alle gleich aufgegessen haben (5 Stück!) und ich leider nicht mehr dazu gekommen bin, die noch zu fotografieren. Die Konsistenz und auch der Geschmack waren in etwa wie toll gewürzte Omelettes. Nun aber mehr zum Couscous, nachkochen wird wärmstens empfohlen 🙂

 

 

 

Möhren Couscous

 

  • 4 mittelgroße Möhren, in dicke Streifen geschnitten
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • etwas Ingwer gewürfelt (Menge nach Belieben)
  • 2 EL Palmfett (es geht natürlich auch Öl oder Margarine oder was ihr grad da habt…)
  • 3 Stiele frischen Koriander
  • scharfe Chilisauce aus dem Asia Shop
  • 2 EL Pfeffer
  • 1 EL Salz
  • 5 Gläser Wasser
  • 2 Gläser Instant-Couscous
  • 2 EL Zitronensaft
  • Schale von ¼ Zitrone

 

Das Palmfett erhitzen, Möhrenstreifen, Zwiebel- und Ingwerwürfel, Zitronenschale am Stück und Koriander ca. 2 Minuten scharf anbraten. Mit Wasser und Zitronensaft ablöschen.

Alles ca. 40 Minuten auf leiser Flamme mit geschlossenem Deckel einkochen lassen.

Inhalt des Topfes abgießen, dabei die Flüssigkeit auffangen und diese (noch heiß) in eine Schüssel mit dem Instant-Couscous geben. Gemüse beiseite stellen, das wird noch gebraucht 🙂

Den Couscous nun ca. 5 Minuten quellen lassen und mit dem Gemüse und den Kräutern mischen.

Salzen, pfeffern, evtl. nach Geschmack noch etwas Zitronensaft dazu, fertig.

Tofu Steaks schmecken dazu ausgezeichnet, empfehlen kann ich dieses Rezept:

http://www.chefkoch.de/rezepte/1389441244008220/Tofu-Steaks.html

Lasst´s euch schmecken.

 

Hallo Leuts.

Dies soll kein Bekehrer-Blog werden.

Ich halte mich weder für besonders politisch korrekt noch sehe ich mich als sehr empathisch.

Dieser Blog soll nur eine Plattform für meinen trophologischen Wandel sein, den ich irgendwie der Welt gerne mitteilen möchte, weil es mich sehr verblüfft wie gut ich doch auf meine Ernährung ohne Fleisch aus der Massentierhaltung klarkomme.

Eine kurze Erklärung im Voraus:

Lange Zeit beschäftigte ich mich schon mit der Thematik der Massentierhaltung. Fand und finde  ich ganz schön scheiße, was dort abläuft. Ab und zu habe ich es für ein paar Wochen geschafft, meine Ernährung umzustellen.

Das ganze scheiterte an so banalen Dingen, wie dass ich nicht wusste, was ich auf mein Brot packen soll, deeeennn:

Ich hasse Milchprodukte, ja ich ekele mich regelrecht davor. Käse und sowas hat sich damit erledigt.  Also gehörte Wurst auf mein Brot.  Für jeden Tag Bio Wurst hatte ich aber keine Kohle und ich kapitulierte kläglich daran. Mag für manche keine Ausrede sein, soll es auch gar nicht, war für mich aber ein sehr großes Problem. Dazu muss ich sagen, dass ich bis zu dem Zeitpunkt nur ekelhafte vegetarische Brotaufstriche „geniessen“ konnte.

Nun, zwei, drei Jahre später, habe ich vor ERNSTHAFT auf all dieses Essen zu verzichten, was unter den schlimmsten und traurigsten Bedingungen hergestellt wurde 8und zudem noch Antibiotika-und-was-weiß-ich-noch-alles-verseucht-ist.

Nein ich werde kein Vegetarier. Fleisch essen gehört (für mich!!)  zu meinem Leben dazu. Ich habe kein Problem damit, wenn Schweine, Hühner, Rinder und Schafe geschlachtet werden, vorausgesetzt, sie hatten ein angenehmes Leben. Das heisst für mich, dass sie nicht eingepfercht in Hallen zu tausenden auf sich selbst rumtrampeln müssen, sondern auf einer Koppel (Wiese) ihres Daseins glücklich fröhnen konnten.

Genau deshalb sehe ich es nicht mehr ein, diese kranke Fleisch-Industrie, wo die Tiere schon vor der Schlachtung die Hölle auf Erden erleben, weiterhin zu unterstützen.

Ich werde ausschließlich nur noch Fleisch essen, wo ich hundertprozentig weiß, dass dort alles gut läuft. Heisst also für mich, nur noch von einem Bauern, den ich seit meiner Kindheit kenne. Und das wahrscheinlich auch nur noch 2-3 Mal im Monat, weil es ja schon teuer ist und es vor allen Dingen auch nicht so gesund und natürlich ist, wenn man sich jeden Tag Fleisch reinhaut.

Die restlichen Tage werde ich mich ausschließlich vegetarisch ernähren. Und genau davon werde ich euch hier berichten, inklusive Gemüts- und Körperzustand und besonders von gelungenen als auch nicht gelungenen Rezepten und sonstigen Ereignissen.

Viel Spaß beim Lesen und kommentieren und so. Kritik und Anregungen für den Blog natürlich immer an mich und ach ja, mittlerweile weiß ich, wie ich mein Brot auch ohne Fleisch lecker belegen kann 😀